0, 23.11.2008
HFC steht vor HFL-Meistertitel
Mit einem 4:2-Auswärtssieg über Verfolger HC Kalsdorf baute der HFC seinen Vorsprung in der Tabelle weiter aus. Matchwinner war Kapitän Johannes Thonhauser, der den HFC drei Mal in Führung brachte.

Manchmal macht HFL Spaß. Meistens sogar, selten aber gar nicht. Das vorentscheidende Duell um den HFL-Meistertitel 2008 des HFC Graz 09 gegen den HC Kalsdorf 05 war hochgradigst unerheiternd. Kampfbetont, hart, zerfahren - es war zu wenig Platz, erinnerte wenig an den Sport, den man ausübt, weil man ihn so liebt - aber es gibt aus grau-oranger Sicht eine positive Erkenntnis: Das richtige Team hat gewonnen. Auch wenn es sich dabei immens schwer tat.

Die Heimmannschaft aus Kalsdorf wusste nach der 3:5-Schlappe beim krassen Außenseiter Infinites vom Vortag nämlich um ihre letzte Chance auf den Titel und wollte diese nutzen. Der HFC Graz 09 war aber mindestens ebenso motiviert, und hatte vor allem einen guten Kader entgegenzusetzen. Zwar fehlten Joachim Schuller und Mario Walcher, dafür kehrten Sebastian Huber und Flo Pregartbauer nach langer HFL-Pause wieder ins Geschehen zurück. Und einer, der alle mit seiner Anwesenheit überraschte, stand dann im Mittelpunkt.

Die Schreibe ist vom Kapitän höchstpersönlich, Johannes Thonhauser, der den Journalisten noch drei Stunden vor dem Anpfiff folgendes in die Blöcke diktierte: "Ich weiß nicht, ob ich kommen kann. Wahrscheinlich eher nicht." Er kam doch, und stocherte nicht nur den Ball zum 1:0 ins Tor, sondern setzte, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich, dermaßen gut nach im Zweikampf, dass er einem Verteidiger den Ball abnahm, und kurz vor der Pause ins kurze Eck zum 2:1 einschoss.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild: Wieder kamen die Kalsdorfer zum Ausgleich, diesmal durch einen Konter, und wieder war es der unerwartet Anwesende mit dem 10er am Rücken der mit seinem dritten Treffer an diesem Abend die Führung erzielte. Aus kurzer Distanz bezwang er den gefühlt drei Meter großen Schlussmann der Kalsdorfer per wuchtigem Schuss ins Kreuzeck. Eigentlich eine Sensation und daher sprach der Obmann auch vom HFC-Tor des Jahres.

Entschieden wurde das Spiel dann aber durch ein Dutzend-Foul von Stefan Großmann, dass einen der Kalsdorfer Stürmer dermaßen erregte, dass er vorzeitig duschen gehen durfte. Dass Pregartbauer in Überzahl dann noch das 4:2 besorgte, war die logische Konsequenz. Danach schallten erste "Wir werden Meister!"-Sprechchöre durch die Pichlergasse, an deren Lautstärke bei einem tatsächlichen Titelgewinn, für den nun nur mehr ein Sieg aus den letzten drei Spielen, oder zumindest ein Unentschieden gegen den einzigen verbliebenen Konkurrenten Club Graz 05 fehlt, allerdings noch gearbeitet werden muss.

Sehr laut waren dafür während der hitzigen Partie die Unmutsäußerungen der vielen Beobachter, respektive Fans, in der Halle. Das lag aber nicht am sehr guten Unparteiischen Boban Mitic, sondern eher an der Anzahl der Spieler, die am Platz zu finden war. Mitic selbst fand nach der Partie die richtigen Worte: "5+1 kannst du hier nicht spielen, da ist zu wenig Platz, dann ensteht ein dermaßen kampfbetontes, unruhiges Spiel." Wie wahr. Fünf Akteure am Feld, plus ein weiterer im Gehäuse sind für die bescheidenen Maße der Magistratshalle Pichlergasse wirklich eindeutig zu viel.

Das weiß der HFC Graz 09, das weiß auch der HC Kalsdorf 05. Letztere wissen aber auch, dass sie taktieren müssen, um einen spielerisch überlegenen Gegner zu biegen. Schön, wenn diese Taktik nicht aufgeht. Und noch schöner, dass nächstes Jahr die HFL die Anzahl der Spieler für jeden Spielort festlegt. Wo dann nur noch zu hoffen bleibt, dass die demokratische Mail-Abstimmung der Teams die richtigen Ergebnisse bringt. Denn dann kann HFL vielleicht sogar immer Spaß machen...
 
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